LOVE & CARE

UNSERE MATERIALIEN

CASHMERE

Cashmere ist eine sehr feine, weiche und, bis heute, eine der teuersten Naturfaser der Welt, die aus dem Unterfell der Kaschmirziege (carpa hircus) gewonnen wird. Diese Wolle wird seit ungefähr 1000 v.Chr. zu hochwertigen Textilien verarbeitet und war einst nur Königen vorbehalten.

 

Die begehrteste Qualität stammt aus der Inneren Mongolei, da dort bei Temperaturen bis minus 40° Grad das feine Unterhaar (Duvet) der Ziegen besonders dicht wächst, um diese vor dem Erfrieren im Hochland zu schützen. Dieser Flausch ist so fein, dass man ihn kaum sehen kann: der Durchmesser beträgt gerade einmal 15 – 19 Mikrometer (zum Vergleich: Schafwolle hat einen Durchmesser von 19-24 Micron).

 

Während des Fellwechsels im Frühling werden die losen Haare der Tiere ausgekämmt. Pro Tier und Jahr ergibt das etwa 150 Gramm des feinen Flaums. Um einen Cashmere-Pullover zu stricken, benötigt man deshalb die Wolle von etwa drei bis vier Tieren. Bei Schafwolle verhält es sich andersherum: mit der Schur eines einzigen Schafes gewinnt man Wolle für circa drei bis vier Pullover.

 

Das ist einer der Gründe für den immensen Preisunterschied von Cashmere und Wolle.

 

Cashmere, richtig behandelt, ist unfassbar weich und klimaausgleichend. Um diese Eigenschaften zu erhalten, wäscht man das Material am besten in der Waschmaschine im Wollwaschgang bei 30°- 40°Grad, es sei denn das Pflege-Etikett schreibt etwas anderes vor.

 

Wichtig ist, ein hochwertiges, pflegendes Spezial-Waschmittel zu benutzen, um die Fasern nicht unnötig anzugreifen. Wir lieben deshalb das Cashmere-Shampoo von Cashmeredoc mit reinem Olivenöl!

 

Der kleine Cashmere-Guide:  

 

  • Im Wollwaschgang waschen
  • Spezielles Cashmere-Shampoo benutzen
  • Wassertemperatur lauwarm bis 40°
  • Nicht bleichen
  • Trockner nur bei mäßiger Temperatur 
  • Oder im Liegen auf einem Handtuch trocknen
  • Bügeln bei mittlerer Temperatur
  • Am besten von links bügeln
  • Nicht chemisch reinigen
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CASHMERE

Cashmere ist eine sehr feine, weiche und, bis heute, eine der teuersten Naturfaser der Welt, die aus dem Unterfell der Kaschmirziege (carpa hircus) gewonnen wird. Diese Wolle wird seit ungefähr 1000 v.Chr. zu hochwertigen Textilien verarbeitet und war einst nur Königen vorbehalten.

Die begehrteste Qualität stammt aus der Inneren Mongolei, da dort bei Temperaturen bis minus 40° Grad das feine Unterhaar (Duvet) der Ziegen besonders dicht wächst, um diese vor dem Erfrieren im Hochland zu schützen. Dieser Flausch ist so fein, dass man ihn kaum sehen kann: der Durchmesser beträgt gerade einmal 15 – 19 Mikrometer (zum Vergleich: Schafwolle hat einen Durchmesser von…

 

Während des Fellwechsels im Frühling werden die losen Haare der Tiere ausgekämmt. Pro Tier und Jahr ergibt das etwa 150 Gramm des feinen Flaums. Um einen Cashmere-Pullover zu stricken, benötigt man deshalb die Wolle von etwa drei bis vier Tieren. Bei Schafwolle verhält es sich andersherum: mit der Schur eines einzigen Schafes gewinnt man Wolle für circa drei bis vier Pullover.

 

Das ist einer der Gründe für den immensen Preisunterschied von Cashmere und Wolle.

 

Cashmere, richtig behandelt, ist unfassbar weich und klimaausgleichend. Um diese Eigenschaften zu erhalten, wäscht man das Material am besten in der Waschmaschine im Wollwaschgang bei 30°- 40°Grad, es sei denn das Pflege-Etikett schreibt etwas anderes vor.

 

Wichtig ist, ein hochwertiges, pflegendes Spezial-Waschmittel zu benutzen, um die Fasern nicht unnötig anzugreifen. Wir lieben deshalb das Cashmere-Shampoo von Cashmeredoc mit reinem Olivenöl!

 

Der kleine Cashmere-Guide:  

 

  • Im Wollwaschgang waschen
  • Spezielles Cashmere-Shampoo benutzen
  • Wassertemperatur lauwarm bis 40°
  • Nicht bleichen
  • Trockner nur bei mäßiger Temperatur 
  • Oder im Liegen auf einem Handtuch trocknen
  • Bügeln bei mittlerer Temperatur
  • Am besten von links bügeln
  • Nicht chemisch reinigen
SILK

SEIDE

Seide wird seit mehr als 5000 Jahren aus dem Kokon der Seidenraupe gewonnen. Aus einem unbeschadeten Kokon kann ein Endlosfaden von bis zu 900 m entstehen (das Protein aus dem Kokon der Seidenraupe ist die einzige in der Natur vorkommende Endlosfaser). Bei der herkömmlichen Seidengewinnung überleben die Raupen den Prozess nicht, sondern werden durch Hitze getötet. Bei der sogenannten „Peace-Silk“ wird der Kokon angeschnitten, damit der fertige Falter schlüpfen kann, bevor der Kokon in heißes Wasser geworfen wird.

 

Seide verhält sich wie eine Diva und sollte deshalb nur nach Anweisung behandelt werden! Wenn das Pflegesymbol zur Reinigung rät, sollte man sich klarmachen, dass Farben durch waschen mit Wasser verlaufen können und die Seide brüchig und spröde werden kann. Also weder in die Waschmaschine, noch in das Waschbecken! Sie wird sich rächen. Und bitte auf keinen Fall bleichen oder in den Trockner geben. Bügeln nur bei niedriger Temperatur und am besten von links. 

 

Der kleine Seiden-Guide:

 

  • Wenn Chemische Reinigung: dann jedes Lösemittel außer Trichlorethylen, 
  • Wenn Handwäsche erlaubt ist: Feinwaschmittel verwenden oder ein spezielles Seiden-Shampoo
  • Nicht bleichen
  • Nicht trocknergeeignet
  • schonend liegend trocknen, nicht in der Nähe von Heizungen, nicht aufhängen
  • Bügeln bei niedriger Temperatur und von links
cotton

BAUMWOLLE

Der Naturstoff Baumwolle wird bereits seit ca. 6000 v. Chr. zur Herstellung von Textilien kultiviert und genutzt. Der Rohstoff besteht aus den Samenfasern der reifen Baumwollfrüchte. Diese Fasern bestehen zu 95% aus Cellulose und können bis zu 4 cm lang sein. Baumwolle wird in Monokulturen angebaut und verbraucht sehr viel Wasser. Auf die Herkunft sollten Sie deshalb achten, bestimmte Zertifikate klären über nachhaltigen Anbau auf, wie z.B. das “GOTS”-Label, die Kennzeichnung “kbA”, “Fairtrade” oder das “IVN”-Zertifikat.

 

Baumwolle gilt als robust, fühlt sich aber angenehm auf der Haut an. Die Kleidungsstücke sind atmungsaktiv, langlebig und können oft gewaschen werden. 

 

Der kleine Baumwoll-Guide:

 

  • Maschinenwäsche bei 40°C
  • Nicht bleichen
  • Bügeln bei mittlerer Temperatur
  • Chemische Reinigung: jedes Lösemittel außer Trichlorethylen
  • Nicht trocknergeeignet
leather

LEDER

Wir verwenden für unsere Lederfransen Schweinsleder. Schweine werden seit Jahrtausenden als Nutztiere und zur Lebensmittelgewinnung gehalten. Leider wird heutzutage oft nur noch das Fleisch weiterverarbeitet und der Rest des Tieres wird weggeworfen.

Wir wollen einen anderen Weg gehen: Wir beziehen unser Leder von einem deutschen Lederhändler und lassen es bei einem traditionellen Kürschner am bayerischen Tegernsee zu Fransen stanzen.

 

Leder ist ein Naturprodukt und sollte gepflegt werden, wie man auch seine eigene Haut pflegt. Es ist empfindlich gegenüber Nässe, Licht und Schmutz, kann aber durch regelmäßiges Fetten oder mit einem Imprägnierspray haltbarer und unempfindlicher gemacht werden. Allerdings vertragen nicht alle Lederarten diese Produkte, deshalb: erst an einer nicht sichtbaren Stelle ausprobieren. 

 

Zur Pflege gehört natürlich auch die Reinigung. Bitte nicht waschen, weder mit der Hand noch in der Maschine. Da müssen die Profis aus der Lederreinigung ran. Am verträglichsten ist die sogenannte F-Reinigung, die aber kaum genutzt wird. Häufig wird deshalb die P-Reinigung gewählt, die aber für einige Lederarten zu aggressiv sein kann.

 

Der kleine Leder-Guide:

 

  • Nicht mit der Hand oder in der Maschine waschen
  • F-Reinigung oder P-Reinigung
  • Nicht bleichen
  • Glatt oder hängend aufbewahren

SEIDE

BAUMWOLLE

LEDER

Seide wird seit mehr als 5000 Jahren aus dem Kokon der Seidenraupe gewonnen. Aus einem unbeschadeten Kokon kann ein Endlosfaden von bis zu 900 m entstehen (das Protein aus dem Kokon der Seidenraupe ist die einzige in der Natur vorkommende Endlosfaser). Bei der herkömmlichen Seidengewinnung überleben die Raupen den Prozess nicht, sondern werden durch Hitze getötet. Bei der sogenannten „Peace-Silk“ wird der Kokon angeschnitten, damit der fertige Falter schlüpfen kann, bevor der Kokon in heißes Wasser geworfen wird.

 

Seide verhält sich wie eine Diva und sollte deshalb nur nach Anweisung behandelt werden! Wenn das Pflegesymbol zur Reinigung rät, sollte man sich klarmachen, dass Farben durch waschen mit Wasser verlaufen können und die Seide brüchig und spröde werden kann. Also weder in die Waschmaschine, noch in das Waschbecken! Sie wird sich rächen. Und bitte auf keinen Fall bleichen oder in den Trockner geben. Bügeln nur bei niedriger Temperatur und am besten von links.

 

Der kleine Seiden-Guide:

 

  • Wenn Chemische Reinigung: dann jedes Lösemittel außer Trichlorethylen,
  • Wenn Handwäsche erlaubt ist: Feinwaschmittel verwenden oder ein spezielles Seiden-Shampoo
  • Nicht bleichen
  • Nicht trocknergeeignet
  • schonend liegend trocknen, nicht in der Nähe von Heizungen, nicht aufhängen
  • Bügeln bei niedriger Temperatur und von links

Der Naturstoff Baumwolle wird bereits seit ca. 6000 v. Chr. zur Herstellung von Textilien kultiviert und genutzt. Der Rohstoff besteht aus den Samenfasern der reifen Baumwollfrüchte. Diese Fasern bestehen zu 95% aus Cellulose und können bis zu 4 cm lang sein. Baumwolle wird in Monokulturen angebaut und verbraucht sehr viel Wasser. Auf die Herkunft sollten Sie deshalb achten, bestimmte Zertifikate klären über nachhaltigen Anbau auf, wie z.B. das “GOTS”-Label, die Kennzeichnung “kbA”, “Fairtrade” oder das “IVN”-Zertifikat.

 

Baumwolle gilt als robust, fühlt sich aber angenehm auf der Haut an. Die Kleidungsstücke sind atmungsaktiv, langlebig und können oft gewaschen werden.

 

Der kleine Baumwoll-Guide:

 

  • Maschinenwäsche bei 40°C
  • Nicht bleichen
  • Bügeln bei mittlerer Temperatur
  • Chemische Reinigung: jedes Lösemittel außer Trichlorethylen
  • Nicht trocknergeeignet

Wir verwenden für unsere Lederfransen Schweinsleder. Schweine werden seit Jahrtausenden als Nutztiere und zur Lebensmittelgewinnung gehalten. Leider wird heutzutage oft nur noch das Fleisch weiterverarbeitet und der Rest des Tieres wird weggeworfen.

Wir wollen einen anderen Weg gehen: Wir beziehen unser Leder von einem deutschen Lederhändler und lassen es bei einem traditionellen Kürschner am bayerischen Tegernsee zu Fransen stanzen.

 

Leder ist ein Naturprodukt und sollte gepflegt werden, wie man auch seine eigene Haut pflegt. Es ist empfindlich gegenüber Nässe, Licht und Schmutz, kann aber durch regelmäßiges Fetten oder mit einem Imprägnierspray haltbarer und unempfindlicher gemacht werden. Allerdings vertragen nicht alle Lederarten diese Produkte, deshalb: erst an einer nicht sichtbaren Stelle ausprobieren.

 

Zur Pflege gehört natürlich auch die Reinigung. Bitte nicht waschen, weder mit der Hand noch in der Maschine. Da müssen die Profis aus der Lederreinigung ran. Am verträglichsten ist die sogenannte F-Reinigung, die aber kaum genutzt wird. Häufig wird deshalb die P-Reinigung gewählt, die aber für einige Lederarten zu aggressiv sein kann.

 

Der kleine Leder-Guide:

 

  • Nicht mit der Hand oder in der Maschine waschen
  • F-Reinigung oder P-Reinigung
  • Nicht bleichen
  • Glatt oder hängend aufbewahren

PFLEGEHINWEISE

 

 

 

Unsere Materialien sind zum größten Teil natürlichen Ursprungs und haben einen langen Weg hinter sich, bis sie in Ihrem Kleiderschrank einen Platz finden.

 

Deshalb haben Cashmere, Seide, Baumwolle und andere Naturfasern es verdient, liebevoll behandelt und mit Sorgfalt gepflegt zu werden. Was ihnen gut tut, steht auf den jeweiligen Pflegesymbolen! Hier haben wir zusätzlich noch einige Tipps, damit Sie lange Freude an Ihrem Antonia-Zander-Stück haben.

WASCHMASCHINE

Auf dem Pflege-Etikett ist das entsprechende Waschprogramm angegeben und auch die empfohlene Temperatur, damit nichts schiefgehen kann. Waschen Sie Ihre Kleidungsstücke von links, damit schonen Sie die „schöne“ Seite! Die Maschine sollte mit ähnlichen Materialien und Farben befüllt werden: nie zu voll, aber auch nicht zu leer – der Umwelt zuliebe! 

 

Ein durchgestrichenes Waschsymbol auf dem Zettel sagt eindeutig: bitte nicht waschen! Materialien können sich durch die Berührung mit Wasser stark verändern und sind danach nicht mehr wiederzuerkennen – also besser hörig sein!

 

Moderne Waschmittel sind hocheffizient und sollten sparsam dosiert werden, um weder die empfindlichen Fasern noch die Umwelt zu schädigen. Sinnvoll sind deshalb hochwertige, chemiefreie Waschmittel mit natürlichen Inhaltsstoffen!

 

Weichspüler: ein ganz klares Nein! Unsere Produkte sind von Natur aus sehr weich und müssen nicht künstlich weichgespült werden. Weichspüler sind eine Erfindung der Industrie, eigentlich nutzlos, aber stark umweltbelastend, wir verzichten komplett darauf!

 

Wir bevorzugen das Trocknen an der frischen Luft, auch wenn die Waschanleitung den Trockner erlaubt. Dieser kann die Fasern angreifen und belastet außerdem unnötig die Umwelt! 

REINIGUNG

Bei der klassischen Textilreinigung wird Wasser einfach durch ein Lösemittel ersetzt. Der Begriff “Trockenreinigung” bezieht sich nur darauf, dass die eingesetzten Lösemittel wie Kohlenwasserstofflösemittel (KWL) und Perchlorethylen (PER) wasserfrei sind. Das Pflegesymbol für die chemische Reinigung mit KWL ist ein Kreis mit einem “F” in der Mitte, ein Kreis mit einem “P” steht für die Reinigung mit Perchlorethylen (PER).

 

Da Wasser viele Fasern aufquellen lässt und einige Gewebe und Fasern, wie beispielsweise Wolle und Seide, im nassen Zustand sehr empfindlich sind, können sie in der Waschmaschine beschädigt und verformt werden. Wolle kann bei falscher Behandlung oder Temperatur verfilzen oder einlaufen und Seidenfasern reißen schnell. Bei der Textilreinigung wird auf Wasser verzichtet und die Fasern werden nicht unnötig strapaziert.

 

Man darf aber nicht vergessen, dass durch den Einsatz von Chemikalien die Umwelt stark belastet wird und sollte deshalb jeden Gang zur Reinigung gut überdenken!

 

Manchmal reicht auch eine Nacht an der frischen Luft!

PILLING

  • Cashmere ist Ziegenhaar und ähnlich aufgebaut wie unseres: Bei Beanspruchung und übermäßiger Reibung können sich die Härchen ineinander verhaken und, in Verbindung, mit dem natürlichen Wollfett, kleine Knoten entstehen : Pilling!

 

  • Solange Pilling wirklich nur an beanspruchten Stellen (unter den Armen, am Handgelenk, Handtasche, Anschnallgurt, etc.) auftritt, ist das kein Zeichen für minderwertige Qualität und kann – am besten nach dem Waschen – mit einem Wollkamm entfernt werden. Anfangs, da noch lose Haare mit verstrickt wurden, kann Pilling vermehrt auftreten, sollte aber nach mehrmaligen Waschen (und Kämmen) immer weniger werden.

 

  • Unser Tipp: Cashmere nach dem Waschen vorsichtig mit dem Bügeleisen dämpfen, damit werden die Fasern geglättet Pilling hat keine Chance!